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WIENER MELANGE

Café Central im Palais Ferstel, Wien

 

Tradition und Moderne. Grant und Charme. Lebenslust und Leichenkult...

Eine Liebeserklärung an die Stadt Wien, geprägt von feinem Witz, poetischer Intelligenz und charmanter Lebensfreude.

Zur Wiener Melange quer durch das 20ste Jahrhundert lädt Publikumsliebling und Quotenkönig Harald Krassnitzer ein:

Er liest Wiener G’schichten zum Nachdenken und Schmunzeln von Alfred Polgar und Zeit- wie Gesinnungsgenossen bis zu den heutigen Wiener Melange-Spezialisten wie H.C.Artmann, Helmut Qualtinger, Thomas Bernhard.

Die Lust am sprachlichen Florett-Spiel und der typisch Wienerischer Klangfarbe ist dem Österreicher und Wiener Wahlverwandten Krassnitzer in die Wiege gelegt:
Kratzig-garstig-grantlig mit der nötigen Prise Hans-Moser-Nostalgie oder dem leisen Hauch der Melancholie, der ebenso zu diesem europäischen Schmelztiegel Wien gehört, präsentiert er die hintergründigen Texte genannter Autoren.

Gemeinsam mit dem Ensemble Hellbrunner Geigenmusi wird die Wiener Melange zu einer ungezuckerten Liebeserklärung an Wien.

WIENER MELANGE

Harald Krassnitzer

Musik: Das Musikensemble Hellbrunner Geigenmusi

Geige - Daniel Vereno
Geige - Alexandra Seywald
Harmonika - Leonhard Hartinger
Kontrabass - Dominik Vereno

  

"Das Central ist nämlich kein Caféhaus wie andere Caféhäuser, sondern eine Weltanschauung. Seine Bewohner sind größtenteils Leute, deren Menschenfeindlichkeit so heftig ist wie ihr Verlangen nach Menschen, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen."

Alfred Polgar

Heimat des geistigen Kaffeesatzes war natürlich das Wiener Kaffeehaus.

Dieses kreative ‚gesellige Alleinsein‘ hat nicht unwesentlich dazu beigetragen, uns jene Zeit in Erinnerung zu halten.

Und dazu nochmals Alfred Polgar:

„Der bessere Mensch nützt die Energien seines äußeren Lebens, um für sein inneres Platz und Freiheit zu schaffen."

Wechselhaft und widersprüchlich war die Epoche zwischen 1890 und 1938, die mit der Blütezeit der Wiener Kaffeehausliteratur zusammenfiel. Zu deren Beginn vollzog sich der Untergang der Habsburger Monarchie - das bittere Ende setzte der Anschluss Österreichs an Deutschland. Aber nicht nur die politischen Ereignisse haben Österreich während dieser Jahre gebeutelt und geformt. Die Literatur, Architektur, Malerei und Musik der Freigeister der Kaffeehaus-Kultur berühren bis heute. Vielleicht weil sie mit Humor, Kritik und mutigem Widerstand keinem Zeitgeist hinterherhechelten. Weil in den Wiener, aber auch Berliner, Pariser, Prager Cafés in diesen Jahrzehnten politischer und gesellschaftlicher Umbrüche so etwas wie ein europäischer Austausch stattfand, von dessen Bereicherung wir heute träumen. Und den wir bei den geistigen (Ur-)Enkeln der damaligen Künstler zum Glück ab und an wiederfinden.

„Wien bleibt Wien - das ist wohl das schlimmste, was man über diese Stadt sagen kann.“


Ein Zitat von Alfred Polgar, über den Reich-Ranicki sagte: ‚Man müsste schreiben können wie Alfred Polgar, um Polgar zu beschreiben.‘
Doch nicht nur der feingeschliffene Geist Polgars schäumt an diesem Abend in der ‚Wiener Melange‘. Der Genuss einer ‚Wiener Melange‘ ist ja im Grunde stets eine kleine Zeitreise – zurück ins Flair des ‚alten‘ Wiens und der kulturellen Melange, die sich hier im Fin de siècle aus allen Ecken der Habsburger Monarchie sammelte.

Den Zauber der Donaumetropole erfasst wunderbar auch die Wiener Schriftstellerin Inge Merkel (1922-2006):

„Es ist anzunehmen, daß Wien einmal eine Stadt gewesen ist wie andere Städte auch: Wohnsitz und Lebensschauplatz für die Menschen, die darin wohnen, geprägt und gestaltet von deren Wesensart. Zu irgendeinem Zeitpunkt aber muß eine heimliche Wandlung eingetreten sein, sodaß sich die Verhältnisse ins Gegenteil verkehrten. In aller Stille wurde die Stadt zur Herrin, ja zur Zwingherrin ihrer Bewohner. (…)“

 


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